Ökofilm Stroh Im Kopf

28 November 2012

Stroh im Kopf - TEIL 2

Die bekannten Filmemacher Kameramann Malcolm St.Julian Bown und Regisseurin Heidi Snel sind wieder auf Tour, und filmen was es Neues gibt im Strohballenbau. In der Öffentlichkeit sind beide durch den Film Stroh im Kopf bekannt geworden.

http://www.unserstrohhaus.at/video.html

DIE DREHARBEITEN LAUFEN
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Neu gefilmt: Großballenbaustelle von Werner Schmidt
 
MODERNER STROHBALLENBAU
Ein zweiter Film über Strohballenbau entsteht - mit Ihrer Hilfe! Zugegeben, der Löwenanteil der Produktionskosten ist durch die großzügige Förderung der gemeinnützigen IEKA-Stiftung gedeckt. Aber auch Ihre Spenden haben beigetragen und zeigen: "Crowd Funding" funktioniert. Wir bedanken uns bei allen Unterstützern dieses Projekts!

URL:http://www.oekofilm.de/stroh-im-kopf-teil-2.phtml vom 28.11.2012/ 0840

Mit großer Spannung darf der Filmstart erwartet werden. Wir werden weiter darüber berichten.


Ist es möglich, dass das Haus der Zukunft vor einem Jahrhundert erfunden wurde?

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Stroh und Lehm: zwei uralte Baustoffe
 
In den Jahren um 1890 fanden sich die Pioniere der Sandhügel in Nebraska in einer baumlosen Landschaft wieder, und wollten neues Leben schaffen. Aus der Not begannen sie, ihre Häuser provisorisch aus Strohballen zu bauen - und blieben darin wohnen, als sie feststellten, wie wunderbar dieser Baustoff funktioniert. Einige der über 100 Jahre alten Häuser stehen bis heute.

Warum Häuser aus Strohballen bauen?

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Strohballen-Kuppel von Prof.Gernot Minke

Die heutigen Strohballenpioniere wählen diesen natürlichen Baustoff wegen seiner vielen wunderbaren Eigenschaften. Stroh ist ein jährlich erneuerbarer Rohstoff, überall auf der Welt regional verfügbar. Es ist für viele Bauern ein Abfallprodukt, das in vielen Ländern noch in den Feldern verbrannt wird. Dabei ist Stroh ein wunderbarer Baustoff: die dicken Strohballenwände bieten höchste Wärmedämmwerte, die weit über den Standards für Niedrigenergiehäuser liegen. Mit einem natürlichen Material verputzt, sind die Wände atmungsfähig, und bieten ein ruhiges, gesundes Wohnklima.
 
Sind Strohballenhäuser billiger als andere Häuser?
 
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Strohballenbau in Arsbeck, NRW
 
Die Kosten eines Strohballenhauses können enorm gesenkt werden, allerdings nur, wenn viel Eigenarbeit dabei ist. Das Material selbst spart natürlich, doch im Rohbau eines Haues steckt nur ein geringerer Teil der Kosten.
Gestapelt wie riesige Ziegel können Strohballenwände in wenigen Stunden ohne viel Aufwand "gemauert" werden. Es ist der Charme dieser Bauweise, dass die Strohballenwände  häufig in Gemeinschaftsaktionen mit Freunden und Helfern enstehen:

Pressestimmen:

Das eingefangene Staunen, das offensichtlich über die Jahre auch der Filmerin nicht abhanden gekommen ist, springt als Begeisterung aus der Leinwand auf die Zuschauer über. Schritt für Schritt, vergleichbar fast mit einer Bauanleitung, können sie das Entstehen eines Strohhauses vom Holzgerüst bis zum fertigen Lehmputz mit erleben. Originelle Zeitraffer-Sequenzen sorgen nicht nur für unterhaltsame Bilder, sondern auch für den Überblick. Die Informationen sind journalistisch wohlsortiert und kompetent aufgereiht. Der Film hinterfragt gerade deshalb kritisch Für und Wider, weil er nicht aus vorgetäuschter objektiver Distanz aufgenommen wurde, sondern aus offen erkennbarer engagierter Nähe. Und deshalb ist er ansteckend.
(MAZ, Juli 2004, mit freundlicher Genehmigung der Autorin Kerstin Henseke)

"Der sehr interessante Film zeigt nicht nur den Bauprozess, sondern auch mehrere realisierte Projekte, vom einfachen in wenigen Tagen erstellten Strohballenhäuschen über fantasievoll in Stroh-Lehmbauweise gestaltete Eigenheime bis zum High-Tech-Gebäude in Passivhausbauweise. Das Video empfielt sich sowohl als Anleitung für Selbstbauer, als auch für Architekten und Handwerker."
(Zeitschrift "Wohnung + Gesundheit", Nr.113 Winter 2004, mit freundlicher Genehmigung von Winfried Schneider)

"Man muss nicht verrückt sein, aber man darf keine Angst davor haben, als Verrückter dazustehen." So spricht Strohballen-Baumeister Harald Wedig zu Beginn des Films und hat - natürlich - vollkommen Recht. Denn: Wer Strohballen als Baustoff vewendet, wird von den meisten Zeitgenossen immer noch als merkwürdiger Eigenbrötler auf einem abwegigen Öko-Trip angesehen. Eine Einschätzung, die nach der äußerst interessanten "Lektüre" dieses Films als absoluter Unsinn abqualifiziert werden muss. Die DVD zeigt nämlich nicht nur, wie einfach und effizient Stroh in lasttragender Bauweise wie in der Holzständerbauweise als Dämm-und Wandbaustoff eingesetzt werden kann, sondern präsentiert auch einen eindrucksvollen Brandtest in der Material-Prüfanstalt der TU Braunschweig, die einer verputzten Strohballenwand F-90-Qualität bescheinigt - wer hätte das gedacht? Am Ende des Films kommt auch noch der Schweizer Architekt Werner Schmidt zu Wort: "Ich sehe unendlich viele Möglichkeiten", sagt Schmidt, und er hat ganz sicher Recht, denn: Allein mit dem Stroh, dass in Deutschland jährlich als Abfallprodukt verbrannt wird, könnte man 350000 Einfamilienhäuser bauen..."
(Rezension aus der Zeitschrift Bauhandwerk, April 2005, mit freundlicher Genehmigung von Thomas Wieckhorst, Redakteur)

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Eine Produktion von ÖKOFILM
Regie: Heidi Snel
Kamera: Malcolm St.Julian Bown
Sprecher: Norbert Siegmund

© 2004 Ökofilm Heidi Snel



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