Strohballenhäuser die älterste Bauweise

05 August 2015

Ein absolut gesundes Baumaterial ohne Giftstoffe, ohne Chemie. Wer sich heute für ein Strohhaus entscheidet, will einfach gesund und natürlich wohnen/ leben.  Seinen Kinder/ Kindeskindern keinen Schutthaufen und keinen giftigen Restmüll hinterlassen. Ein Strohhaus hilft, durch die hohen CO²-Einsparungen von bis zu 180 Tonnen pro Haus*, ein gesundes und sicheres Leben auf der Erde zu schaffen.
*Im Vergleich zur herkömmlichen Ziegel- Styroporbauweise.
 
 

Stroh, vor allem Baustroh, ist aber nicht Stroh wie wir es kennen. Damit Stroh als Baustoff zertifiziert werden kann und nur dann ist es auch als Baustoff laut OIB Richtlinie 6 zugelassen, muss bei der Ernte einiges genau eingehalten und beachtet werden.

Baustroh muss trocken sein, maximale Feuchtigkeit < 15% des Gewichts, der Unkrautanteil darf nur < 0,5% des Gewichts betragen und der Restkornanteil < 0,4% des Gewichst haben. Es wird geerntet, getrocknet, gewendet und gepresst. Kontrolliert wird ganz genau, sonst entspricht das zukünftige Baustroh nicht den strengen Regel und Vorschriften und kann nicht zertifiziert werden.

Somit erfüllt Stroh die strenge Europäisch technische Zulassung ETA-10/0032 und wird zu Baustroh.

Jedes Jahr eine spannende Zeit, immer mit ein wenig Herzklopfen und Hoffen verbunden, haltet das Wetter bekommen wir die Ernte trocken nach Hause, bei dem Wetterumbrüchen der letzten Wochen kein leichtes Unterfangen.

Da wir unser Baustroh- Baumaterial nur einmal im Jahr kaufen können, ist es immer ein wenig Geschick gefragt, um den Jahresbedarf im Voraus zu berechnen. Auch heuer haben wir wieder 160 Tonnen Baustroh eingelagert.
10 Tage schwerste Arbeit mit bis zu 15 Stunden pro Tag haben auch uns unsere Belastungsgrenzen aufgezeigt.