Umweltschutz + CO²-Bilanz Strohhaus

Das Strohhaus der heimliche Klimaschutzweltmeister

Niedrigenergiehaus – Passivhaus – Nullenergiehaus

Mit fast keinem vergleichbaren Baumaterial lässt sich so energieeffizient bauen, Passivhausqualität ist Standard (wenn eine Wärmepumpe und Wohnraumlüftung eingebaut wird). Mit einer 2–4-m²-Photovoltaikanlage entspricht das Strohhaus schon heute den EU-Gebäuderichtlinien des 2020-Nullenergiehauses.


Mit keinem anderen Baumaterial lässt es sich so gesund, nachhaltig und umweltbewust bauen wie mit Stroh.

Ein Beispiel: Strohhaus-Bungalow mit 170 m² Wohnfläche

Bei diesem Strohhaus  wurden 70 Tonnen Bau-Stroh, 38,80 m³ Holz, 600 m² Schilf, 30 Tonnen Lehmputz sowie 10 Tonnen Kalkputz verbaut. Alles regional verfügbare, natürliche, nachwachsende, ökologisch optimale und sehr energieeffiziente Baustoffe.

In der Regel kann man davon ausgehen, dass es beim Bau eines Strohhauses zu einer Einsparung* von zirka 80 – 100 Tonnen CO² kommt.
*Immer im Vergleich zur herkömmlichen Ziegel-Styropor-Bauweise.

Hätten wir aber dasselbe Haus – mit der herkömmlichen und üblichen Ziegel-Styropor-Bauweise, aber mit den gleichen Dämmwerten und vor allem mit selber Energiekennzahl gebaut –, wären 203 Tonnen des Treibhausgases CO²  in die Welt gesetzt worden*.
 *Bei gleichen Dämmwerten und selber Energiekennzahl.

Möchten Sie heute ein CO²-neutrales Haus bauen, muss bei der Rohstoffwahl einiges beachtet werden. Kurze Transportwege, geringe Herstellungsenergie und eine einfache Entsorgung lassen die GRAUE ENERGIE verkleinern.

Baustoffe aus Biomasse entziehen der Atmosphäre während ihres Wachstums CO², das im gesamten Lebenszyklus des Baustoffs gespeichert bleibt.

Dabei handelt es sich um erhebliche Mengen 1 Tonne Biomasse speichert 2 Tonnen CO².

Mit ökologischen Baustoffen lässt sich ein Umkehreffekt der GRAUEN ENERGIE  erreichen.

*203 Tonnen CO² der Umwelt erspart bei nur einem Strohhaus.

* Vergleich herkömmliche Ziegel + Styropor Bauweise selbe Energiekennzahl.

National

Rund 10 % des weltweiten Bruttosozialproduktes werden für die Errichtung, Erhaltung und Ausstattung von Gebäuden aufgewendet. Betrachtet man den Rohstoffverbrauch, ergeben sich andere Zahlen: 40 % des gesamten eingeschlagenen Holzes, der mineralischen Stoffe und des Wassers werden verwendet, um damit Baustoffe herzustellen bzw. zu transportieren.

Weltweit

Der Anteil am weltweiten Energieverbrauch für Herstellung und Transport von Baustoffen ist sogar noch ein wenig größer: Er liegt bei 45 % (World Watch Magazine, 1998). Kein Wunder: Zur Herstellung von 1 t Beton werden 6.000 Mega Joule an Energie benötigt. Nur 1/52stel davon, 115 MJ an grauer Energie, bedarf es hingegen zur Herstellung von 1 t Stroh! Noch extremer fällt der (Volums-bezogene) Vergleich Stroh und Mineralwolle aus: Mineralwolle benötigt die 77-fache Energiemenge für die Herstellung.

Bei der Betonproduktion entstehen zudem 7 % der menschgemachten CO²-Emissionen, während Stroh CO² sogar reduziert (bindet). (Aus: Neues Bauen mit Stroh, ergänzt)

Das Strohhaus der heimliche Klimaschutzweltmeister.

Betrachten wir noch einmal unseren 170 m²-Strohhaus-Bungalow, dort wurden also

schon alleine beim Bau der Umwelt *203 Tonnen an CO²-Emissionen eingespart.

Um es etwas deutlicher zu machen, haben wir einige Berechnungen angestellt:

*203 Tonnen CO² bedeuten 951.562,5 km mit einem Mittelklasse-PKW.

Das wären *63,43 Jahre bei einer durchschnittlichen Kilometerleistung von 15.000 km pro Jahr.

*203 Tonnen CO² entsprechen einem Heizölverbrauch von 69.615 Litern.

*18.095 Bäume würden ein ganzes Jahr brauchen, um die 203 Tonnen an CO²

abzubauen.

*203 Tonnen CO² bleiben der Umwelt bei nur einem Strohhaus erspart*.

* Vergleich herkömmliche Ziegel-Styropor-Bauweise, selbe Energiekennzahl.